
Wir vergleichen die Unterschiede zwischen Schwarz- und Weißtorf und helfen Ihnen zu entscheiden, welcher am besten zu Ihrer Kultur passt oder wie man sie kombiniert.
Bei der Herstellung eines guten Substrats für unsere Pflanzen gibt es viele Faktoren, die wir berücksichtigen können, um uns zwischen den verschiedenen Marken auf dem Markt zu entscheiden. Faktoren wie die Art der Pflanze, die wir anbauen möchten, oder die Kenntnis der Eigenschaften des Ausgangssubstrats sind entscheidend.
Im Allgemeinen geht es nicht darum, ausschließlich in dem einen oder anderen Medium anzubauen, sondern darum, beide Torfe in unserem Substrat entsprechend den unterschiedlichen Eigenschaften, die jeder von ihnen besitzt, zu kombinieren.
Unterschiede zwischen Weiß- und Schwarztorf
Beide Arten sind dieselbe Art von pflanzlichem Material, jedoch mit unterschiedlichen Zersetzungsgraden. Weißtorf ist hell, hat eine porösere, belüftetere Struktur sowie eine größere Menge an organischer Substanz und einen höheren Säuregrad. Schwarztorf hingegen ist dunkel, stärker zersetzt und weist eine geringere Säure auf.
Schwarztorf
Schwarztorf wird aus den tieferen Bereichen der Torfmoore gewonnen, sodass die organische Substanz ziemlich stark abgebaut ist. Dadurch schwanken die pH-Werte zwischen 7,5 und 8. Außerdem enthält er eine große Menge an Huminstoffen, die natürliche Bodenverbesserer sind, und besitzt eine hohe Wasserspeicherkapazität.
Weißtorf
Dieser Torftyp wird aus den oberflächlichsten Schichten der Torfmoore gewonnen. Es handelt sich um ein Material, das hauptsächlich aus dem teilweisen Abbau von Sphagnum-Moosen besteht, ein hohes Partikel-Luft-Verhältnis mit großer Drainagekraft aufweist und eine durchschnittliche Aufnahmekapazität vom 10- bis 15-Fachen seines Gewichts an Wasser hat, während sein Säuregrad mit Werten von 3,5 bis 4 relativ hoch ist.
Was ist bei der Wahl zwischen Schwarz- und Weißtorf zu beachten?
Um über die Verwendung von Torf im Hinblick auf seine Anwendung in Böden oder bei der Herstellung spezifischer Substrate zu entscheiden, müssen mindestens drei grundlegende Aspekte berücksichtigt werden: die Wasserspeicherkapazität, die Porosität der Partikel und der Zersetzungsgrad der organischen Substanz.
Auf dem Markt findet man Substrate mit gleichen Anteilen an Weiß- und Schwarztorf, wobei die häufigste Mischung 70 % Weiß- und 30 % Schwarztorf ist.


